Humanitas / Dafür stehen wir / Nein zu Tierqual zum Vergnügen
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Geschundene Mitgeschöpfe
Menschen halten und töten Tiere, um Nahrung zu erhalten. Menschen halten und
töten Tiere im sogenannten Dienst an der Menschheit in Tierversuchen. Menschen
jagen und erlegen Tiere, Menschen halten sich sogar Haustiere als Spielgefährten
und Lebensbegleiter. Aber wenn Menschen Tiere zur Erfüllung des Bedürfnisses
nach Vergnügen halten, bis aufs Blut quälen und auch deswegen töten, so darf
über das Wesen dieser Menschen ebenso nachgedacht werden wie über das unnötige
Leiden und Sterben dieser unserer Mitgeschöpfe. Stierkampf, Military-Reiten
(auch andere Reitsportarten), Hundekämpfe, Hahnenkämpfe, Zirkus, Zoo, Delphinarien
fallen ebenso darunter wie das Jagen und Erlegen von Tieren aus Lust am Töten.
Ebenso muß bei gewissen sogenannten "lukullischen Genüssen" wie Krebsen,
Schildkrötensuppe, Stopfleber, Scampis und Froschschenkeln, ja in gewissen Ländern
dieser Welt sogar der Verzehr von rohem, noch warmem Affenhirn, wobei dem vorher
noch lebenden Tier am Tisch vor dem Gast der Schädel eingeschlagen wird, über
die offensichtlich auf dem Gaumenkitzel durch eine gewisse brutale Lust an der
Gewalt abzielende Befriedigung dieser Menschen nachgedacht werden. Eines der
abartigsten Martyrien unserer Zeit sind die vielen Zirkusse, die noch immer
aus traditionellen Gründen exotische Wildtiere halten, herumkarren und zur Schau
stellen. Das Schlimmste: Kaum jemand denkt über die Leiden der Tiere nach, sondern
noch immer rennen viel zu viele zu jeder Vorstellung dieser Zirkusse. Siehe
dazu auch die ...News-Site... vom Oktober 1997.
Tierleid - ist es vermeidbar?
Heute wächst die Jugend mit Sex und Crime auf und wir sollten über das Wesen dieser künftigen Erwachsenen heute schon nachdenken. An uns allen liegt es, diesen Kindern und Jugendlichen ein Zusammenleben mit der Natur und unserer Tierwelt vorzuleben, ihnen die wahren Werte und Schönheiten dieser unserer Welt zu zeigen. Denn Daunen sind in der heutigen Zeit ebenso unnötig wie der Pelz, auf gewisse lukullische Genüsse sollte gerade angesichts des schon ohnehin traurigen Bildes in diversen Massentierhaltungsbetrieben bewußt verzichtet werden, Jagd und Sportfischerei sollten Kindern und Jugendlichen ebensowenig als Ideal gelehrt und vorgelebt werden wie die Präsentation von Tieren in absolut nicht artgerechten Zoos und Zirkussen oder Delphinarien.
Ein neuer Morgen in einer "neuen Welt"?
Albert Schweitzer, einer der größten Ethiker aller Zeit und Vorbild für viele Tierschützer, hat einmal gesagt: "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will". Schweitzer hat dies bewußt nicht auf Tiere oder Menschen eingegrenzt, nein, er zählte damals schon auch die Natur und die Pflanzenwelt zu Lebensformen. Wir Menschen müssen, was in dieser schnelllebigen Zeit sicher schwer sein wird, wieder zu unseren Ursprüngen zurückfinden, müssen unsere Welt wieder ins Lot rücken. Daneben müssen wir kein Eremitendasein führen, aber müssen erkennen, daß es ohne eine funktionierende Umwelt - und diese schließt auch ein Erbarmen vor der Kreatur ein - kein lebenswertes Weiterleben für unsere Kinder und Enkel auf dieser Welt geben wird. Und - die Natur wird uns alle überleben...!
Der besondere Buchtip:
"Zauber der Manege?" - von W. Johnson. Rasch und Röhring-Verlag
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