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PIG-Vision: Neue
berührende Kampagne von United Creatures
Die aktuelle Kampagne von UNITED CREATURES
heißt pig-vision. "pig-vision" deshalb, weil sie genauer bei den
Schweinen hinsehen will. Wie lebt es sich als Schwein in unserer modernen
Gesellschaft, in der ein Schwein in erster Linie nur als Nutztier betrachtet
wird? Um dieser Frage nachzugehen, werden die OrganisatorInnen ein Schwein
begleiten. Nennen wir es X 15. Von seiner Geburt, über die unterschiedlichen
Stationen seines kurzen Lebens innerhalb eines österreichischen Mastbetriebs,
bis hin zu dem Moment, der nötig ist, um Fleisch und Wurst herzustellen: Nach
sieben Monaten in einer Halle wird X 15 ins Schlachthaus gebracht werden.
Sein Bruder, X 11, wird das Glück haben, ab dem Moment, wo er nicht länger bei
seiner Mutter bleiben kann, ein fröhliches Leben im Kreise seiner Artgenossen
auf einem Gnadenhof zu verbringen. Unfair, sagst Du?
Ja, genau! Das sagt UNITED CREATURES auch, und versucht darum den
Konsument/innen mit dieser Kampagne die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein
Bild zu machen. Davon, dass hinter jedem Schnitzel im Supermarkt ein trauriges
Schicksal steht.
Mehr zur Kampagne auf:
Presseaussendung Mai 2009 (ergangen an
Vorarlberger Nachrichten und NEUE Vorarlberger Tageszeitung)
Die Angst geht um, - die Angst vor einer neuen Pest. Und während
Wissenschaftler schon Entwarnung geben, wird noch eifrig Benzin ins Feuer
gegossen von den Medien. H1N1 oder die Schweinegrippe, wie sie zuweilen genannt
wird, verglichen mit der berüchtigten spanischen Grippe, die Millionen
dahinraffte, ist wohl nicht halb so gefährlich und tödlich, wie es sich die
Pharmakonzerne mit ihrer Tamiflu-Überproduktion wünschen würden. Die Lager
müssen geräumt werden und die Rezession trifft besonders die großen unter den
Produzenten, wozu die meisten Pharmariesen gezählt werden können.
Schnell wurde relativiert: Das Virus sollte nicht
Schweinegrippe genannt werden, da es ja nicht wirklich vom Schwein käme. Die
Fleischlobby hat ja auch noch ein Wörtchen mitzureden im großen Angstpoker um
Pharmamillionen. Und bevor die Ab- und Umsätze mit Koteletts und Schnitzel
zurückgehen, rudert man eben ein wenig zurück. Aber die Wahrheit liegt tiefer
und ist ein klein wenig komplizierter: Wie man von renommierten
Wissenschaftlern hören kann, hat das arme Schwein wohl doch etwas damit zu tun,
beziehungsweise das, was wir dem Rüsseltier heute millionenfach weltweit antun.
Die Massentierhaltung begünstigt, so hört und staunt man, die Verbreitung und
Evolution der an sich harmlosen Grippeviren zum Killervirus. Betrachtet man die
Lebenszyklen eines durchschnittlichen Schlachtschweines, so liegt auf der Hand,
dass, bedingt auch durch die Enge und die miserablen Haltungsbedingungen in
modernen Massentierhaltungshallen die Erkrankung einzelner Tiere schnell eine
seuchenartige Ausbreitung erfolgen kann. Weiters hört man, die Schweine hätten
den Grippevirus vom Menschen erhalten, ursprünglich hat der Mensch also das
Schwein damit infiziert und nicht umgekehrt. Aktuell wurde ja auch ein Fall
bekannt, bei dem ein kanadischer Landwirt seine Schweine mit einem
Urlaubsmitbringsel aus einem Mexiko-Trip infiziert hätte. Nun hält sich unbewiesenermaßen aber ebenso
hartnäckig das Gerücht, das Schwein sei schuld an einer Handvoll
H1N1-Erkrankten weltweit. In Ägypten nutzt man diese Information schon als
Grundlage zur Keulung sämtlicher im Land befindlichen 350.000 Schweine, ohnehin
unreine Tiere und ein Dorn im Auge des gottgläubigen Muslim. Ein Schelm wer
Böses dabei denkt und annimmt, die Sache wäre ein geplanter Schachzug gegen die
verhassten koptischen Christen in Ägypten, in deren Besitz die Rüsseltiere
bisher waren.
Fest stehen bislang folgende Fakten: Nicht das Schwein hat
uns angesteckt, sondern wir das Schwein. Durch die ausbeuterische und
tierquälerische Massentierhaltung züchtet sich die Menschheit selbst ihren
Henker in mikrokopisch kleiner Form heran. Büßen können es, wie schon so oft
die Tiere, die kein politisches Sprachrohr haben, besonders in Zeiten wie
diesen. Noch eines ist aber ebenso sicher: H1N1 ist ein Grippevirus, der nicht
nur in seinen pathologischen Auswirkungen, sondern auch in seiner Verbreitung
weltweit abertausendfach hinter der ganz gewöhnlichen Grippe zurückbleibt.
Lachende Gewinner: Pharmakonzerne, die hinter dicken Labortüren im Zuge von
brutalen Tierversuchen an der nächsten Generation Tamiflu forschen.
Komplott
gegen den Tierschutz? Tierausbeuter contra Tierschutz
Die größte Polizeiaktion gegen Tierschützer in der Geschichte der
demokratischen Republik Österreich hallt nach, und zwar ordentlich. Nicht nur Betroffene
fragen sich: Wird in Österreich mit zweierlei Maß gemessen? Stellt sich der
Staat schützend vor die Tierausbeuter, während unbequeme Aufklärer mit
Repressalien zu rechnen haben? Der große Lauschangriff und die martialische
Polizeiaktion gegen den Tierschutz wurde von der Staatsanwaltschaft mit 33
Straftaten in 11 Jahren (also 3 pro Jahr) begründet, die einer kriminellen
Tierschutzorganisation zugeordnet werden "müssen" -- obwohl es laut
Dr. Martin Balluch vom VGT keine konkreten Hinweise darauf gibt. Selbst für die
Existenz einer kriminellen Tierschutzorganisation gebe es kein Indiz. Um die
Polizeigewalt zu rechtfertigten butterte die Sicherheitsdirektion später nach
und sprach von 240 Fällen von Tierschutzkriminalität in Österreich in 13 Jahren.
Das würde die Gründung einer Sonderkommission gegen den Tierschutz
rechtfertigen.
Dazu VGT-Obmann DDr. Martin Balluch:
"Rein statistisch gesehen gibt es 2500 Mal mehr Anzeigen wegen
gesetzwidriger Tierquälerei als wegen Tierschutzkriminalität. Offenbar ist
Tierquälerei also ein unverhältnismäßig viel schwerwiegenderes
gesellschaftliches Problem als kriminelle Handlungen aus Tierschutzmotivation.
Warum wurde aber bisher keine Sonderkommission gegründet, die sich gegen
Tierquälerei richtet und endlich einmal scharf unser Tierschutzgesetz
exekutiert? Stattdessen gibt es weiterhin ein ungeheures Vollzugsdefizit im
Tierschutz, aber die Tierschutzvereine wie der VGT, die jährlich mehr als 300
Fälle von gesetzwidriger Tierquälerei dokumentieren und anzeigen, werden vom
Innenministerium verfolgt. Könnte das damit zusammenhängen, dass die
Tierquälerei mehrheitlich von mächtigen Wirtschaftsbetrieben begangen wird, und
sich die Tierschutzkriminalität umgekehrt gegen dieselben Betriebe
richtet?" Und weiter: "Wir als Tierschutzverein haben auch
unvergleichbar viel mehr gefährliche Drohungen, Sachbeschädigungen und
physische Angriffe erleiden müssen, als jedes Opfer von Tierschutzkriminalität.
Explizite Morddrohungen sind bei uns an der Tagesordnung, sowohl schriftlich als
auch telefonisch, und die Polizei sieht keinen Bedarf einzuschreiten. Einmal
wurden sogar 2 bezahlte Schläger in unser Büro geschickt, um uns physisch zu
bedrohen. Unsere Fahrzeuge wurden wiederholt mit Farbe überschüttet, man hat
uns die Reifen aufgestochen und die Schlösser von Fahrzeugen und
Vereinsräumlichkeiten verklebt. Mir persönlich wurde die Fensterscheibe meiner
Wohnung eingeschlagen. Aber am schlimmsten waren
die physischen Angriffe von Pelzhändlern, Jägern, Zirkusleuten und
Tierfabriksbesitzern auf TierschützerInnen, die zu schweren Verletzungen wie
gebrochenen Knochen und zu Krankenhausaufenthalten geführt haben. 2 Mal wurden
in Österreich bereits TierschützerInnen vorsätzlich angeschossen, einmal beim
Filmen in einer Schweinefabrik und einmal bei einer Jagdaktion."
So wurden auch in Vorarlberg
HUMANITAS-Aktivisten, darunter Kinder und zierliche Frauen Opfer von verbalen,
aber auch tätlichen Angriffen durch Zirkusangestellte, vor über 15 Jahren wurde
der damalige Obmann HUMANITAS im Zuge einer Tierschutzkontrolle von einem
Schafzüchter mit einer Schaufel über den Kopf in die Intensivstation geprügelt.
Obmann Herbert Hammerschmidt bekam Drohungen, auch in Form eines verendeten
Wildtiers, das ihm vom damaligen Betreiber des Götzner Kinderzoos, Oster, vor
die Haustüre gelegt wurde. In Rankweil drehte im Zuge einer Karfreitagsdemo vor
dem Sennhof der damalige Gutshofverwalter durch und wollte die Demonstranten
trotz Anwesenheit von Exekutive offenbar mit Jauche besprengen. Grundsätzlich
fand seit diesen Vorfällen keine einzige Aktion von HUMANITAS mehr ohne
Exekutive statt, auf unseren Wunsch. DDr. Balluch schließt: "Vor kurzem
wurde schon wieder ein Tierschützer von einem Singvogelfänger schwer verletzt.
Auf die Anzeige hin erhielten wir prompt Drohanrufe in unserem Büro und
Vogelfänger wurden im Tierparadies Schabenreith vorstellig, um die Anwesenden
zu bedrohen. Warum werden derartige Brutalitäten vom Innenministerium als
Bagatelldelikte gesehen, aber wenn der Mercedes eines der reichsten Männer Österreichs
mit Farbe überschüttet wird, weil dieser Mann
Tierpelze verkauft, deren Produktion in Österreich längst wegen Tierquälerei
verboten ist, dann wird gleich eine Sonderkommission gegründet, ein großer
Lauschangriff gestartet und es werden unschuldige Menschen überfallen und
eingesperrt? Das Innenministerium misst mit zweierlei Maß. Es ist
offensichtlich, dass hier aufgrund des Einflusses mächtiger Persönlichkeiten
ein politisch motivierter Terror gegen unbequeme NGOs gestartet wurde, der
nichts mit der Aufklärung von
Kriminalität zu tun hat!"
Nach über
100 Tagen frei: Bröckelt das Lügengebäude der Ermittler?
Nach über 100 Tagen war es endlich soweit:
Nachdem kurze Zeit zuvor beim letzten Haftprüfungstermin bereits Chris Moser zu
seiner Familie zurückkehren durfte, sprach nun die Oberstaatsanwaltschaft Wien
ein Machtwort in der unsäglichen Causa der angeblichen kriminellen
Tierschützer. Laut der OStA Wien stehe eine ggf. zu erwartende Strafe in diesem
Fall in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zur bisher schon abgesessenen
Untersuchungshaft. Ob es nun damit zu tun hat, dass bald Wahlen anstehen, ob es
da eine politische Intervention in der Sache gegeben hat oder nicht, oder sich
gar am Ende nur auf Basis dieser nachvollziehbaren Begründung bei den Beamten
der OStA einer ein Herz gefasst hat, um dieser himmelschreienden
Menschenrechtsverletzung ein jähes Ende zu bereiten: Was zählt ist, dass durch
die Maßnahme das Lügenkonstrukt der Ermittler mehr und mehr zu bröckeln
beginnt. Nicht nur, dass mittlerweile bekannt wurde, dass die Aktion
gewissermaßen auf „Bestellung“ der beiden Besitzer der
Kleider-Bauer Bekleidungskette erst ins Rollen kam. Es zeigt sich zusehends,
was bereits im Vorfeld vermutet wurde. Nämlich dass die Ermittler trotz
intensivster Observierung der inhaftierten Tierschützer nichts konkretes
vorzuweisen haben, und die Anwendung des sogenannten Mafiaparagraphen ein
verzweifelter Versuch war, dem Tierschutz in Österreich ans Leder zu flicken.
Offen bleibt nur noch, ob diese Angelegenheit nun ein hoffentlich verdientes
Ende mit bösen Konsequenzen für die beteiligten Ermittler hat und der Fall auch
noch politisch aufgerollt wird. Denn wenn, wie es jetzt den Schein hat,
wirklich an den Tag kommt, dass die Großaktion, finanziert aus Steuermitteln
gegen in der Sache unschuldige Tierschützer, nichts als ein von Privatpersonen
bestellter Einschüchterungsversuch war, der leider nach hinten losging, muss
das Konsequenzen haben. Denn Österreich ist und bleibt noch immer eine
Demokratie, in der die Grund- und Freiheitsrechte hoch angesehen sind, und
diese Aktion erinnert eher an die DDR oder den Ostblock zur Zeit des kalten
Krieges. Köpfe werden rollen, - und wenn die Verantwortlichen für die Misere
denken, ungeschoren davon zu kommen, rechnen sie nicht mit der Hartnäckigkeit
der nun freigekommenen, die nicht müde werden, auf diese Ungehörigkeit
aufmerksam zu machen. Nachdem nun immer mehr Medien auf den Zug aufspringen und
die Grünen Österreichs Martin Balluch als „Hauptverdächtigen“ sogar
auf die Liste der kommenden Nationalratswahl gesetzt haben, kommen immer mehr
dunkle Geheimnisse ans Licht. Einzig die Kronenzeitung wird nicht müde, ihr
mediales Machtmonopol gegen die Tierschützer zu missbrauchen, was sicher von
den Lesern des Blattes für den Fall, dass die Wahrheit eine andere sein könnte,
wie sie die Krone nun schreibt, vergolten werden wird.
Alf Waibel,
geschäftsführender Obmann HUMANITAS
Der
schwarze Mittwoch für den Tierschutz in Österreich
Am 21. Mai 2008 erlebte die
Tierschutzszene in Österreich einen der größten Rückschläge in der Geschichte
der demokratisch nach verfassungsmäßig garantierten Grundrechten ausgeübten
Arbeit für den Schutz der Tiere.
Am Morgen des schwarzen Mittwochs
wurden österreichweit insgesamt 24 Wohnungen gestürmt, im Osten sogar mit
Unterstützung der Elitekrieger der WEGA, zum Teil mit brutalsten Mitteln. Da
wurden Türen aufgebrochen, harmlose Tierschützer mit vorgehaltenen Waffen und
„angemessener Gewalt“ aus dem Schlaf gerissen und in Handschellen
gelegt. Die erwähnten Wohnungen wurden auf den Kopf gestellt, Computer, Handys,
CD´s, Kameras, USB-Sticks oder anderes Equipment beschlagnahmt und somit auch
Vereine, bei denen wohl kein derart ausreichender Tatverdacht zu bestehen
schien, für eine ungewisse Zeit praktisch lahm gelegt. 10 Personen wurden
festgenommen, davon 9 aus dem ostösterreichischen Raum, einer aus Tirol.
Bei der Angemessenheit des Vorgehens
gab es wohl ein Ost/Westgefälle: Während die Tierschützer in Tirol oder
Salzburg noch korrekt behandelt wurden, wie ein anwesender Anwalt bestätigte,
war das Vorgehen in Wien ungleich härter. So wurden die dortigen Personen
brutalst wie Schwerverbrecher behandelt, in Handschellen gelegt, auf die
Nacktheit einer Aktivistin, die im Bad stand, wurde nicht Rücksicht genommen.
Da wurden Türen mit dem Rammbock eingetreten, als erwarte man hinter der
verschlossenen Tür bis an die Zähne bewaffnete und gewaltbereite Schwerverbrecher.
Szenen, die man nur aus miesen amerikanischen Action-Serien kennt.
Wir sind in der glücklichen Lage,
dass dieser Kelch wohl an uns vorübergegangen zu sein scheint, wohl weil wir
aufgrund der Nenning-Angelegenheit zur Zeit etwas paralysiert sind.
Aus der Ferne müssen wir jedoch
feststellen und anmerken: Grundsätzlich ist ein Vorgehen á la „schütteln
wir mal den Baum und schauen was runterfällt“ in Bezug auf einen derartig
brutalen Eingriff in die Privatsphäre eines Rechtsstaats wie Österreichs nicht
würdig. Wir distanzieren uns von jeglicher Gewalt gegen Personen aber auch
Sachen. Wenn konkrete Hinweise auf Straftaten vorliegen, müssen die
Verantwortlichen auch zur Rechenschaft gezogen werden. Ein derart
unverhältnismäßiges Einschreiten gegen unbequeme Zeitgenossen (mit dem Strom
schwimmen ist ja populärer – mir ist jedenfalls kein Fall bekannt, wonach
Tierheimbetreiber ebenfalls verhaftet worden wären…) erinnert jedoch an
Polizeistaaten und Diktaturen und ist eines rechtsstaatlichen Österreichs, in
dem ich mich zeitlebens sehr wohl und frei gefühlt habe, weil ich mich an die
Gesetze halte, nicht würdig.
Ich hoffe inständig, dass die
Verantwortlichen zu dieser Aktion hinauf bis in höchste Ebenen die volle
Verantwortung für diese Aktion übernehmen werden müssen. Denn dass bei dieser
„wir stellen mal alles auf den Kopf, irgendwas werden wir schon
finden“ etwas herauskommt, daran glaubt kaum jemand. Auch politisch
brodelt es schon, die Proteste im Ausland, auch vor österreichischen Generalvertretungen
nehmen zu, diese Aktion hat bereits jetzt schon dem Ansehen Österreichs in
hohem Maße geschadet, und jeden Tag, an dem friedliche, rechtskonform agierende
gemeinnützige Vereine ihrer Arbeitsgrundlage in Form von Mitgliederdaten,
Recherchematerial und sonstiges Infomaterial und Kommunikationsgerät No 1
beraubt sind, indem ihnen die Computer oder anderes Equipment vorenthalten
werden, an jedem Tag, wo unschuldige Tierschützer in Haft sitzen, wird der
Glaube an die Rechtsstaatlichkeit Österreichs im In- und Ausland mehr und mehr
in seinen Grundfesten erschüttert.
Alf Waibel,
geschäftsführender Obmann HUMANITAS
Nach den Wirren des Balkankriegs ist
nicht nur die Bevölkerung Restjugoslawiens arm dran: Im Spätherbst erreichte
uns von der befreunden Tierrechtsbewegung RespekTiere aus Salzbu
Für Humanitas war klar: Dieses
Ansinnen werden und müssen wir unterstützen. Gesagt getan, nahmen wir umgehend Kontakt
mit dem Vorarlbe
Das Futter kam mittlerweile nach einer harten Odyssee durch Slowenien und
Kroatien an seinem Bestimmungsort an, zusammen mit anderen Hilfsgütern. Einige
Hunde konnten von den HelferInnen nach Österreich gebracht werden und wurden
bereits vermittelt. Wir freuen uns, dieses Projekt unterstützt haben zu dürfen.


Metro, ein internationaler Großhandelskonzern,
ist seit gut eineinhalb Jahren im Visier der TierschützerInnen, weil das
Unternehmen nicht von seiner Praktik des Lebendhummerverkaufes abweichen will.
Nach Ansicht der Tierrechtsbewegung und, wie diese aus zahlreichen Gesprächen
erfahren hat, auch sehr vieler Metro-KundInnen, sind die Krebstiere –
eigentlich Einzelgänger - zudem in viel zu engen Becken unte
Zwar waren die zuständigen Stellen in der Geschäftsführung anfangs durchaus
gesprächsbereit, so wurden sogar zwei der Meerestiere zur Verso
Zahlreiche Meldungen und sogar Anzeigen an den zuständigen Amtstierarzt
Vorarlbe
Der Ball wurde damit an Metro zurückgespielt; nun wartet die österreichische
Tierrechtsbewegung auf eine Antwort der Geschäftsführung und hofft dabei auf
positive Signale! Da „nur durch’s Reden die Leut
zusammenkommen“, wären die Vertreter der oben angeführten Vereine über
einen Neuanfang in der Kommunikation sehr dankbar.

Nach
gut vier Jahren Prozess ist die Causa Nenning zumindest für die Gerichte
erledigt. Nach unzähligen Zeugenvorladungen der Klägerseite, Kosten durch
türkisch/deutsch-Dolmetschern, unzähligen zugebrachten Stunden auf dem
zuständigen Bezirksgericht ist es nun leider traurige Wahrheit: Aufgrund der
Länge des Prozesses macht das letztinstanzlich entscheidende Landesgericht in
Feldkirch von der Möglichkeit der abschließenden Schätzung des Schadens
Gebrauch. Bis zuletzt hatte Nenning es nämlich nicht geschafft, schlüssig zu
beweisen, ob und wieviele Schafe er aufgrund unserer Aktion weniger verkauft
hat. Doppelt tragisch: Das Landesgericht legt in seinem Urteil fest, dass kein
Rechtsmittel mehr zulässig sei gegen diese Entscheidung, also auch kein Gang
zum OLG, OGH oder EUGH. Bumm, Aus Fertig, die Zeche zahlen vorwiegend wir. In
Zahlen ausgedrückt: Nenning werden 2/3 des geforderten Schadens zugesprochen,
was bedeutet, dass er in der Hauptsache knapp 4700 Euro gewinnt, aber zum einen
1/3 seiner und 1/3 unserer Anwaltskosten bezahlen muss. Dass das kein
Plusgeschäft sein kann, ersieht man an unseren Kosten in der Höhe von fast
15.000 Euro an den gegnerischen und nochmal über 10.000 Euro für unseren
Anwalt. An dieser Situation hat die Verbohrtheit von Nenning schuld, uns
offenbar finanziell fertig machen und uns damit mundtot machen zu wollen.
Gewonnen haben dabei nur die Anwälte, den Gerichten wurde einmal mehr viel
Arbeit beschert. Leider ist das Urteil auch in negativer Hinsicht
richtungsweisend: Offenbar steht das Recht auf Verteidigung der Schwachen und
das Recht auf die Einforderung von geltenden Rechtsvorschriften (damals war lt.
Vorarlbe
Sowohl
im Konflikt mit dem Schächter Nenning aus 6845 Hohenems, als auch im sensiblen
Bereich Schächten aus religiösen Zwecken tut sich bei uns in Vorarlbe
Ende
Dezember nahm ein weiterer Schächter aus Nenzing, Vorarlbe
Einen
besonderen Dank gebühren an dieser Stelle dem zuständigen Landesrat Erich
Schwärzler und dem Bezirksveterinär Dr. Norbert Grebern, die ihrerseits den
Kontakt zum türkischen Konsulat in Vorarlbe
Summa
summarum sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden, das Gerichtsverfahren mit
Nenning hoffen wir auf Ebene des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte
hieven zu können (Religionsfreiheit/Freiheit der Arbeit und des Erwerbes kontra
Tier- und Naturschutz). Beim EUGH könnte möglicherweise ein richtungsweisendes
Urteil für beide Seiten e


Bewegte Bilder zur Aktion findet Ihr HIER. (Achtung, über 400kb!)
Wenn Ihr eine CD mit dem Video in höherer Auflösung
bei uns gratis ordern wollt, bitte HIER.
Nachfolgende
Zoos haben offen zugegeben, Jungtiere zu töten:
Tie
Wildpark Feldkirch, Ing. Scherrer, Postfach 159, A-6800 Feldkirch.
Tie
Wir bitten um Boykott und Protestschreiben!
NEIN zu Tierknästen!
Die Link-Site.
Die Jagd-Site.
Unsere Vegi-Site.
Unsere Vegi-Zitate-Liste.
Flugis,
Unterschriftenlisten und sonstiges zum downloaden und
ausdrucken
Übrigens besteht auch die Möglichkeit für Werbung auf den
HUMANITAS-Sites! Interessierte Firmen oder Einzelpersonen, die ein Banner oder
sonstige Kleinwerbung auf unseren Sites plazieren wollen, können sich gerne bei
uns unter 0 55 12/43 44 melden. Bitte möglichst keine Schlachter, Jäger und
sonstige Untermenschen... ;-)
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