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Waidmanns-Unheil - oder: Ökologische Lügen der Tiermörder


Jagd als geächtetes Urzeit-Ritual

Die Jägerschaft und ihr Stand

Nicht zuletzt dank dem besseren Informationsfluss werden Jäger heute zusehends als das geoutet, was sie sind: Psychisch kranke Menschen, die manchmal in einen Blutrausch verfallen - den sie selbst als "Jagdfieber" bezeichnen. Entgegen einer Notwendigkeit, aus der heraus Predatoren in der Natur auf die Pirsch gehen (zum Stillen des Hungers) gehen solcherart gestörte Menschen dem Weidwerk aus purer Lust am Jagen - sprich Töten - nach. Das Tier dient letztlich zur Erfüllung eines perversen Bedürfnisses Einzelner - dem Töten. Dafür werden natürliche Predatoren hasserfüllt zur Strecke gebracht und jagdbares Wild über so manchen Winter gemästet. Summa summarum nennen das die Weidmänner und -frauen dann "Hege und Pflege".

Kranke Rituale

Den offenbar wirklich gestörten Geisteszustand zumindest einiger Jäger zeigen folgende Bilder:

Die oberen zwei Bilder zeigen "Rituale" von Jägern und beweisen eindrücklich, dass es den grüngerockten Damen und Herren wohl nicht in erster Linie ums Hegen und Pflegen geht, die unteren zwei Bilder ein besonders kranker Auswuchs von Trophäengeilheit: An den Eingang zu einem Jagdschloss wurden die Beine und Pfoten des gejagten Wildes stolz angenagelt.


Lügen der Weidmänner und die Kehrseite der Medaille

Allzuoft wollen uns die Damen und Herren in Grün, deren gesellschaftlicher und finanzieller Arm bis in höchste politische Ebenen reicht, glauben machen, sie seien die Heger und Pfleger, die Behüter des Waldes und Beschützer der Witwen und Waisen. Ohne die Jäger würden kleine Kinder von Predatoren zerrissen, das Nutzvieh der Bauern jede Nacht dahingeschlachtet, ganze Wälder in ein paar Jahren niedergefressen, die Tollwut würde die Grippe als Volkskrankheit No.1 ablösen. Dies ist zumindest die Interpretation der grünen Seite. Was hinter dieser Angstmache und diesen Lügen zum Teil steckt, können Sie hier auszugsweise erfahren:

Scheinargument 1: Ohne Jagd würde der Wald extrem verbissen - ohne Jäger kein Wald

Faktum ist unbestritten: Jäger mästen das für sie angenehm jagdbare Wild mit zum Teil für die Tiere schlecht bekömmlichem Futter über den Winter, damit die Jagdsaison ab dem Frühjahr eine möglichst fette wird. Jäger tragen deshalb die Schuld an der Überpopulation des Schalenwildes, das wiederum dem Jungwald zusetzt. Predatoren dagegen werden fast hasserfüllt restlos ausgemerzt. Überdies sind die von Forstwirten so angelegten Monokulturen nicht nur ein besonderer Leckerbissen für Rehe und Hirsche, sondern auch ein mangelnder Schutz gegen Windwurf und Erosion. Somit zeigt sich: Jäger und auch Forstwirte tragen die Schuld am Verbiss - nicht primär die Tiere. Ausserdem würde so mancher Jäger um den Wald wohl gerne Stacheldraht und Selbstschussanlagen installieren und Schilder "Betreten verboten" aufstellen, das zeigen die unzähligen verbalen und medialen Attacken auf Pilzsammler, Wanderer, Mountainbiker und - Gleitschirmflieger.

Scheinargument 2: Der Jäger übernimmt die Rolle des natürlichen Predators

Abgesehen davon, dass angesichts der übertechnisierten Jagd selbst ein betrunkener Zittergreis vom 300 Meter entfernten Hochstand jeden stolzen Hirsch zur Strecke bringt, und dass hier nicht mehr von "fairer Jagd" gesprochen werden kann, sind Jäger die ersten, die laut aufschreien, wenn von Wiedereingliederungsprojekten von Predatoren gesprochen wird. Die noch verbliebenen Predatoren werden inklusive eventuell auftretender angeblich "wildernder Haustiere" gnadenlos und hasserfüllt zur Strecke gebracht. Jäger und Förster sind gar nicht erst an der Schaffung eines natürlichen Gleichgewichts interessiert, sie wollen den Wald und die Ressourchen nutzen und ausbeuten - ohne Rücksicht auf Tier und Natur.

Scheinargument 3: Ohne Jagd würde die Tollwut überhand nehmen:

Abgesehen davon, dass durch den Jagddruck und die damit verbundene Abwanderung kranker Füchse in Reviere gesunder Füchse die Tollwut sich erst so ausbreiten konnte, waren gut vorbereitete Impfaktionen immer ein Erfolg. Ausserdem zeigt sich sehr oft, dass die Natur sich von Tollwut-Epidemien schnell selbst erholt und sich ein natürlicher Fuchsbestand einstellt. Dass Füchse übrigens die grossen Hühnerstehler und Wildklauer sind, gehört ebenso in Grimms Märchenwelt: Füchse fressen in erster Linie Kleintiere wie Mäuse, Insekten und Frösche.

Sonstige "Sünden" der Grünröcke:

Daneben betätigen sich viele Jäger als passionierte Haustiermörder, sie schiessen Nester mit Gelegen und Vogeljungen aus, sie stellen grausame Fallen. Sie jagen oft nicht weidgerecht und machen ihre Jagdhunde an Hauskatzen "scharf".


Jagd ist MORD!!!


Buchtips:

"Der Herr mit dem Gewehr und noch wer" - von Mag. Lepold Auer, öS 40,-

Jägerlatein - Über die Ökologischen Lügen der Weidmänner" - von Dag Frommhold


zu guter letzt:

- so muss ein guter Hochsitz aussehen - dann klappts auch mit`m Tierschutz...


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