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Zuletzt aktualisiert am: 18. Dezember 1997
Anzahl Zitate: 196
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Musiker
Ich bin seit zwölf Jahren Vegetarier. Und ich war noch nie ernsthaft krank.
Vegetarische Ernährung stärkt das Immunsystem. Ich glaube, dass Fleisch krank macht.
Quelle: Bravo (München), 23, 1993, Seite 25
Journalist, Autor
Menschenliebe und Tierliebe haben soviel miteinander zu tun wie persönlicher Frieden
und politischer Frieden.
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Vizepräsident des Deutschen Tierschutzbundes (Bonn)
Nur dann, wenn jeder einzelne seine Einstellung zum Mitgeschöpf überprüft, die Augen
nicht aus Bequemlichkeit oder Angst verschliesst, sein Herz für die andersartigen
Mitgeschöpfe öffnet und Tier- und Verbraucherschutzargumente einbezieht, wird das Ziel,
das wir uns gesetzt haben, die staatlich sanktionierte Tierquälerei abzuschaffen, zu
erreichen sein - wenn auch nur Schritt für Schritt.
Quelle: Karremann, M., Tiere als Ware, Fischer altern.
Taschenbuch 11631
griech. Philosoph, Schüler des Plato
Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.
Synonym für: George Sand; franz. Schriftstellerin, Freundin von Franz Liszt und
Frédéric Chopin
Es wird ein grosser Fortschritt in der Entwicklung unserer Rasse [sie meint: des
Menschengeschlechts] sein, wenn wir Früchteesser werden und die Fleischesser von der Erde
verschwinden. Alles wird möglich auf unserem Planeten von dem Augenblick an, wo wir die
blutigen Fleischmahle und den Krieg überwinden.
Quelle: Skriver, C. A.,Adam wer bist und was isst Du?,
1981, ISBN3-923504-05-5
Kirchenvater und Erzbischof von Cäsarea
Der Leib, der mit Fleischspeisen beschwert wird, wird von Krankheiten heimgesucht, eine
mässige Lebensweise macht ihn gesünder und stärker und schneidet dem Übel die Wurzel
ab. Die Dünste der Fleischspeisen verdunkeln das Licht des Geistes. Man kann schwerlich
die Tugend lieben, wenn man sich an Fleischgerichten und Festmahlen erfreut. Unser Tisch
muss zum Denkmal der Tafel wahrer Christen dienen.
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XX
dt. sozialdemokrat. Politiker, 1869 Mitbegründer der Sozialdemokrat. Arbeiterpartei.
Offenbar tritt in dem Masse, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost
die Pflanzenkost.
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XXII
Die Frage hat für die Menschen nicht zu lauten: Können die Tiere denken? Sondern sie hat zu lauten: Können die Tiere leiden? Darüber aber gibt es wohl keinen Streit, und das Wissen um diese Leidensfähigkeit muss daher die Hauptsache sein bei jeder Betrachtung der Tierseele durch den Menschen.
Wolf und Lamm weiden zusammen, der Löwe frisst Stroh wie das Rind [...]. Man tut
nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der
Herr.
Quelle: Jesaja 65, 25 (Das endzeitliche Heil)
Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern. Zum Essen hohlt ihr
euch Lämmer aus der Herde und Mastkälber aus dem Stall. Ihr gröllt zum Klang der Harfe,
ihr wollt Lieder erfinden wie David. Ihr trinkt den Wein aus grossen Humpen, ihr salbt
euch mit dem feinsten Öl und sorgt euch nicht über den Untergang Josephs. Darum müssen
sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran. Das Fest der Faulenzer ist nun
vorbei.
Quelle: Amos 6, 4-7 (Einheitsübersetzung)
Da sagte Daniel zu dem Mann, den der Oberkämmerer als Aufseher für ihn selbst sowie
für Hananja, Mischaël und Asarja eingesetzt hatte: Versuch es doch einmal zehn Tage lang
mit deinen Knechten! Lass uns nur pflanzliche Nahrung zu essen und Wasser zu trinken
geben! Dann vergleiche unser Aussehen mit dem der jungen Leute, die von den Speisen des
Königs essen. Je nachdem, was du dann siehst, verfahr weiter mit deinen Knechten! Der
Aufseher nahm ihren Vorschlag an und machte mit ihnen eine zehntägige Probe. Am Ende der
zehn Tage sahen sie besser und wohlgenährter aus als all die jungen Leute, die von den
Speisen des Königs assen. Da liess der Aufseher ihre Speisen und auch den Wein, den sie
trinken sollten, beiseite und gab ihnen Pflanzenkost.
Quelle: Daniel 1, 11-16 (Einheitsübersetzung)
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden
zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen
liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem
Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut
nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das
Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
Quelle: Jesaja 11, 6-9 (Die Ankündigung des messianischen
Reiches)
[...] Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern
Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort sassen. Er machte eine Geissel aus
Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld
der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stiess er um.
Quelle: Johannes 2.13-15 (Einheitsübersetzung)
Du sollst nicht töten.
Quelle: 2. Mose 20:13, M. Luther Übersetzung (2. Mose =
Exodus)
Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf
der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.
Quelle: 1.Mose 1:29, M. Luther Übersetzung
CH-Arzt, Begründer der neuzeitlichen vegetarischen Ernährungstherapie
Wir Ärzte werden an der Universität über Krankheitsursachen nur sehr unzureichend
ausgebildet. Dies gilt insbesondere auf dem Ernährungsgebiet.
Quelle: Bruker, Dr. M.: Zucker, Zucker - Krank durch
Fabrikzucker, emu, S. 41
Je mehr Raum die Fleischnahrung und die Reizmittel in der Kost einnehmen, um so
geringer werden die Leistungen, die Tugend und physischen Kräfte eines Volkes. In
denjenigen Völkern aber, welche an einer ausschliesslich oder vorwiegend pflanzlichen
Kost festhalten, schlummert eine überraschende Entwicklungskraft... Die Wirkung der
Nahrung erstreckt sich nicht nur auf das Individuum, sondern auf die Reihe der
Generationen.
Quelle: Bircher-Benner, Ernährungstherapie, Seite 149
Schlachthäuser sind Pestgeschwüre am Leibe der Humanität. Alles Elend kommt von
dieser Krankheit!
Quelle: Wandmarker, Willst du gesund sein? Vergiss den
Kochtopf!, 1989, S. 285
Arzt für innere Medizin und Gründer der GGB
Wir Ärzte werden an der Universität in den Zusammenhängen zwischen Ernährung und
Krankheiten nicht ausgebildet. Das klingt unglaublich, ist aber wahr.
Quelle: Bruker, Dr. M.: Zucker, Zucker - Krank durch
Fabrikzucker, emu-Verlag
In der universitären Ausbildung der Mediziner ist das Wissen um die Zusammenhänge
zwischen Fehlernährung und daraus resultierenden Krankheiten ausgeschlossen. Dieser
skandalöse Missstand ist bis heute nicht behoben worden.
Quelle: Bruker, Dr. M.: Zucker, Zucker - Krank durch
Fabrikzucker, emu, S. 14
deutscher Dichter und Zeichner
Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.
Bis auf weiters Das Messer blitzt, die Schweine schrein, Man muss sie halt benutzen,
Denn jeder denkt "Wozu das Schwein, Wenn wir es nicht verputzen?" Und jeder
schmunzelt, jeder nagt Nach Art der Kannibalen, Bis man dereinst "Pfui Teufel!"
sagt Zum Schinken aus Westfalen.
Quelle: Wilhelm Busch: "Schein und Sein"
Mit allen Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, Und eben darum liebe ich sie.
"Ich bitte dich nicht, mich zu verschonen, wenn du in Not bist, sondern nur, wenn
du frevelhafte Begierde hast. Töte mich, um zu essen, aber morde mich nicht, um besser zu
essen!"
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Schriftsteller, Philosoph, Dr. phil, Kirchenkritiker.
Tierfreunde: erst Lämmchen streicheln, dann Lammbraten; erst den Angler anpöbeln,
dann Forelle blau. Jäger mögen sie nicht: - Wildbret!
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Die Speisekarte - das blutigste Blatt, das wir schreiben.
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Fleisch macht das Essen nicht schlechter, aber den Esser.
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Wer Tiere isst, steht unter dem Tier.
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Verdient eine Menschheit, die Trilliarden Tiere tötet, nicht eben das, was sie dem
Tier antut?
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser und Schlachtfelder verkraftet, ist selber
schlachtreif.
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Gegenüber dem Tier ist der Mensch Gewohnheitsverbrecher.
Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten? Von seiten der Erzieher nicht. Von seiten der
Jurisprudenz nicht. Von seiten der Moraltheologie nicht. Von tausend anderen moralischen
Seiten nicht. Von der des Kalbes vielleicht?
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
franz. Enzyklopädist
Gibt es nicht Nahrungsmittel, ohne das man Blut gebraucht? Heisst es nicht die Menschen
zur Grausamkeit ermutigen, wenn man ihnen gestattet, den Tieren das Messer in das Herz zu
stossen?
Quelle: Skriver, C. A.,Adam wer bist und was isst Du?,
1981, S. 14
Theologe, Philosoph, Priester, Psychotherapeut
Gedenke auch unserer älteren Schwestern und Brüder, der Tiere. Verbiete dem Menschen,
Tiere zu töten, um sie zu essen. Denn auch sie sind fühlende Wesen, auch in ihnen wohnt
die Sehnsucht nach Leben; unsere Weggefährten sind sie auf dem gemeinsamen Weg zur
Unsterblichkeit. Solange noch Menschen Tiere töten, werden sie auch Kriege führen.
Solange Menschen Tiere essen, werden sie ihre unschuldigen Opfer zu Tode quälen: zu
Hunderttausenden in den Labors und Massenzuchtanstalten, zu Millionen in den
Schlachthöfen der Städte, zu Myriaden in den Weltmeeren. Ihr Blutstrom darf nicht
länger mehr als Nahrung dienen, ihr Leib nicht länger mehr als Rohstoff, ihr Leben nicht
länger mehr als Lebensmittel für uns Menschen. Verbiete uns, Herr, das tägliche
Fleisch. Das tägliche Brot gib uns heute.
Quelle: aus einem Vortrag in Zürich vom 18. August 91 mit
dem Dalai Lama
US-Erfinder, über 2000 Patente angemeldet, u. a. Glühbirne, Mikrophon.
Ich bin sowohl Vegetarier als auch leidenschaftlicher Anti-Alkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.
Physik-Nobelpreis 1921
Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.
Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschheit äusserst positiv beeinflussen können.
US-Schriftsteller und Politiker
Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag: Sie sind mitschuldig.
Untersuchungs-Kommision des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre.
Durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Mass
könnten ein viertel oder mehr der klimarelevanten Emissionen vermieden werden. Der
Übergang zu einer stärker pflanzlich orientierten Ernährung eröffnet somit das mit
Abstand grösste Einsparpotential (bis zu 100 Mio. t CO2-Äquivalente) im
Ernährungssystem. Darüber hinaus würden die volkswirtschaftlichen Folgekosten der
ernährungsbedingten Krankheiten (50 Mrd. DM/Jahr) erheblich reduziert.
Quelle: Mehr Zukunft für die Erde, Economica Verlag,
Bonn, 1995, S. 1329
Bezogen auf die Klimabelastung ergibt sich bei der fleischhaltigen Komponente (z.B.
Frikadelle) die 13fache Menge an CO2-Äquivalenten gegenüber der fleischlosen Komponente
(z.B. Getreidebratling).
Quelle: Mehr Zukunft für die Erde, Economica Verlag,
Bonn, 1995, S. 1325
Privatgelehrter
Warum ich nicht Brüder esse - einfach aus Familiensinn, das ist alles. Irgendwo muss
Scham beginnen.
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Das Recht der Tiere ist von allen höheren Völkern und Menschen seit je anerkannt
worden. Ihnen erwächst der Schutz des Tieres als sittliche Pflicht. Gerade die starken,
die schaffenden Geister haben sich immer dazu bekannt, Menschen von klugem Rat und mutiger
Tat, von warmen Gemüt: die Voll- und Edelmenschen.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Nehmt euch aller Tiere an, wo ihr sie nur leiden sehet, wo ein Unrecht an ihnen verübt
wird! Setzt euch über Schimpf und Spott hinweg, den ihr dafür erdulden müsst!
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Heiliger, Gründer des Franziskaner Ordens
Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.
Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.
Der Priester wird die Wesensgleichheit von Mensch und Tier nie zugeben, da er auf die
unsterbliche Seele nicht verzichten kann, die er braucht, um die Moralforderung zu
begründen.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiss, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.
Ich glaube, ein Mensch, der gegen ein treues Tier gleichgültig sein kann, wird gegen
seinesgleichen nicht dankbarer sein, und wenn man vor die Wahl gestellt wird, ist es
besser, zu empfindsam als zu hart zu sein.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Führer der ind. Selbständigkeitsbewegung, Nobelpreis 1913
Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.
Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten.
Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen, deren der Mensch sich
heute schuldig macht.
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XXIII
Ich fühle zutiefst, das geistiges Wachstum in einem gewissen Stadium uns gebietet, damit aufzuhören, unsere Mitgeschöpfe zur Befriedigung unserer Leiblichen Bedürfnisse zu schlachten.
Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines
Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben
nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anspruch auf
menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.
Quelle: Here's Harmlessness. An Anthology of Ahimsa.
Malaga, N.J.: American Vegan Society, 5/1993, S. 19
Es ist ein unergründliches Geheimnis mit den Tieren, ihren Bestimmungen und ihrer
Beziehung zum Menschen, und so viel begreift selbst der nüchterne Sinn und Verstand, dass
der Mensch das Tier nicht als blosses Mittel für sein eigenes Dasein anzusehen berechtigt
ist. Es ist ein himmelschreiendes Unrecht, das den vernunftlosen Geschöpfen
von der sogenannten vernünftigen Kreatur angetan wird.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Musiker
Fleisch - nein danke. Meine Liebe zu den Tieren und zur Natur verbietet es mir, Tiere
und ihr Fleisch zu essen. Diese Überzeugung habe ich schon seit mehr als zehn Jahren.
Quelle: Bravo (München), 23, 1993, Seite 25
katholischer Romantiker, Schriftsteller.
Wer über das gewöhnliche Leben hinaus will, der scheut blutige Nahrung und wählt
nicht den Tod zu seinem Speisemeister.
Quelle: Skriver, C. A.,Adam wer bist und was isst Du?,
1981, S. 14
Sängerin
Als mein Sohn Otis kürzlich im Flugzeug Fleisch vorgesetzt bekam, hat er gemeckert:
«Bäh, das stinkt.» Gekochtes Fleisch stinkt wirklich. Seit 1983 verzehre ich keines
mehr.
Quelle: Gourmet Natur. Fit durch Deutschland. Ausgabe
94/95. Nietsch, 1994, S. 47
Schweizer Universalgelehrter, Arzt u. Schriftsteller
Die fleischlose Diät ernährt einen Menschen vollständig, verlängert sein Leben und
heilt solche Krankheiten oder beugt ihnen vor, welche wir der Schärfe oder Unreinheit des
Blutes zuschreiben.
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XXI - XXII
schwedischer Asienforscher
Ich habe es nie über mich gewinnen können, ein Lebenslicht auszulöschen, das aufs neue anzuzünden mir die Macht fehlt.
Je früher unsere Jugend von sich aus jede Roheit gegen Tiere als verwerflich anzusehen
lernt, je mehr sie darauf achtet, dass aus Spiel und Umgang mit Tieren nicht Quälerei
wird, desto klarer wird auch später ihr Unterscheidungsvermögen werden, was in der Welt
der Grossen Recht und Unrecht ist.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Hieronymus von Bethlehem; Heiliger, Kirchenvater.
cibi innocentes, unschuldige Speisen, sind Speisen, die ohne Blutvergiessen gewonnen
werden.
Quelle: Skriver, C. A.,Adam wer bist und was isst Du?,
1981, ISBN3-923504-05-5
Der Gebrauch des Weines [also der ganze Alkoholismus] hat mit dem Fleischessen
angefangen nach der Sintflut. Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt
- aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die übelriechenden Säfte des
Tierfleisches in den Mund gestopft, wie man in der Wüste dem murrenden, sinnlichen Volke
Wachteln zuwarf. Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende
wieder mit dem Anfang [Genesis 1:29] verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt
ist, Tierfleisch zu essen,...
Quelle: Adversus Iovinianum I, 30
Autorin von: Die Natur: Dein irdischer Lebensquell, Vegetarische Rohkost - die
Alternative
Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, solange es lebt.
Quelle: Die Natur: Dein irdischer Lebensquell, ISBN
3-9803082-0-0 1992
Quin. Horatius, klassischer Dichter Roms
Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur dem Bauern, der darauf wartet, dass der Fluss versiegt, ehe er ihn überquert.
Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde
Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr
und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und
dabei tagtäglich die scheusslichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen
begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese sogenannten
Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen?
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XXI
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.
Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das
Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen,
Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XXII
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauer und tausend Gärtner.
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XXII
Die medizinische Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten so ungeheure Fortschritte
gemacht, dass es praktisch keinen gesunden Menschen mehr gibt.
Quelle: Bruker, Dr. M.: Zucker, Zucker - Krank durch
Fabrikzucker, emu, S. 41
Sänger
Ich besitze selbst viele Tiere und liebe sie über alles, wie kann ich dann ihr Fleisch
essen? Seit ich 20 Jahre alt bin, habe ich keinen Bissen Fleisch mehr angerührt.
Quelle: Bravo (München), 23, 1993, Seite 25
Es soll Studenten und Wissenschaftler geben, die, jeder für sich, viele tausend Tiere
lebend seziert haben, ohne sie zu betäuben, einzig, dass sie sie lähmten. Ein Gott hat
nicht eingegriffen. Gesetze sind gegen die Frevler nicht gemacht worden. Priester haben
von Kanzeln herab nicht dagegen geredet (sie reden immer nur von den unwichtigen Sünden).
In den angeblich inspirierten kanonischen Büchern steht kein Verbot von Tierquälerei.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Schlaflosigkeit - Krankheit einer Epoche, in der man den Menschen befiehlt, vor vielen Tatsachen die Augen zu schliessen.
Schriftsteller
Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr. (Beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium)
deutscher Philosph
Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider; das Noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.
Die Grausamkeit gegen die Tiere ist der Pflicht des Menschen gegen sich selbst entgegengesetzt.
Autor, Philosoph
Wenn wir also die Tiere befreien bzw. dafür kämpfen, so tun wir dies ohne Not, ohne
Druck, ohne Angst, ansonsten eines Tages von den Tieren «angeklagt» oder «bestraft» zu
werden. Wir handeln aus «reinem», selbstlosen, moralischen Motiven.
Quelle: Kaplan: Leichenschmaus - Ethische Gründe für
eine veg. Ernährung, Rowohlt, S. 181
Wir brauchen für Tiere keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere willkürlich aus der vorhandenen Moral auszuschliessen.
Präsident des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz (VgT)
Mit einem «fortschrittlichen» Tierschutzgesetz wird die Öffentlichkeit beruhigt, mit einem raffinierten Nicht-Vollzug wird gleichzeitig dafür gesorgt, dass es keine Auswirkungen auf die bestehende Praxis hat.
Für Bequemlichkeit und Wegwerf-Luxus geht man buchstäblich über Leichen.
Die Nutztiere werden derart rücksichtslos und grausam behandelt, dass das Essen von Fleisch und Milchprodukten bedeutet: Beteiligung an einem schrecklichen Verbrechen.
Autor
Die Vivisektion ist die grösste und gemeinste Kulturschande der Gegenwart, sie ist
moralisch und intellektuell dem Irrwahn der Hexenprozesse völlig gleichzustellen, und
kein Volk, das sie duldet, hat ein Recht, sich ein Kulturvolk zu nennen.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Die Menschen glauben meist, zwischen ihnen und den Tieren sei ein Abgrund. Es ist nur
eine Stufe im Rade des Lebens. Denn alle sind wir Kinder einer Einheit.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Das Töten an sich verroht, ebenso die Gleichgültigkeit den Qualen der Tiere
gegenüber, und der Fleischgenuss selbst macht plumper und roher, ganz abgesehen davon,
dass Fleischgenuss meist mit Alkoholverbrauch verbunden zu sein pflegt. Alkohol und
Fleischgenuss ziehen den Menschen herab und machen ihn unempfänglich für die feineren
Daseinsschwingungen im Kosmischen und in sich selbst.
Quelle: G. Stolzenberg: Weltwunder Vegetarismus, Herp, o.
J., S. 42
Seht, so schwer ist die Liebe zu den Pferden, aber vielleicht hat ihnen Gott ein kürzeres Leben gegeben, weil sie den Himmel eher verdienen als wir.
ital. Universalgenie
Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso
urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in
welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von
unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.
Quelle: Skriver, C. A.,Adam wer bist und was isst Du?,
1981, ISBN3-923504-05-5
Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!
Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder.
Du hast den Menschen als König der Tiere bezeichnet - ich aber würde sagen: König
der Raubtiere, unter denen du das grösste bist; denn hast du sie nicht getötet, damit
sie dir zur Gaumenbefriedigung dienen, wodurch du dich zum Grabe aller Tiere machst?
Erzeugt denn die Natur nicht genug Vegetabilien, mit denen du dich sättigen kannst?
Quelle: C. A. Skriver: Die Lebensweise Jesu und der ersten
Christen, S. 136
Nestlé-Chef
Alles was direkt vom Feld kommt, hat Zukunft. Wir können die Menschheit nicht mit
lauter Produkten ernähren, die über das Tier gehen. Das ist eine wahnsinnige
Verschwendung von Energie und Rohstoffen und belastet die Umwelt. [...] Der Trend ins
vegetarische ist unaufhaltsam. Vielleicht isst in hundert Jahren kein Mensch mehr Fleisch.
Quelle: Die Wirtschaftswoche, 11.8.94, Interview
Sänger, ehem. Beatles Gitarrist
Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest.
Wir sind Fast-Vegetarier geworden, als wir einmal auf einem schottischen Bauernhof
unseren Sonntagsbraten assen und dabei fröhlich spielenden Lämmern zusahen. Auf einmal
wurde uns bewusst, dass wir gerade eines dieser Lämmer verspeisten. Danach assen wir nur
noch ab und zu Wurst. Später, in einem Urlaub auf Barbados, fuhren wir einem Laster mit
prächtigen Hühnern hinterher. Plötzlich verschwand er in einer
Hühnerverarbeitungsfabrik. Seitdem essen wir nichts mehr, was man vorher töten muss.
Quelle: Soya Zitig Nr. 18 Okt.-Dez 1991
Man darf nicht essen, was ein Gesicht hat.
Quelle: Schutz für Mensch, Tier und Umwelt
(Poppenhausen), Feb./März 1994, S. 15
Zukunftsforscher, Koautor von: Die Grenzen des Wachstums
Fleischesser sind Bestandteil eines schauderhaften Systems der Tierausbeutung.
Quelle: H. Kaplan: Warum ich Vegetarier bin - Prominente
erzählen, Rowohlt, 1995
Prof. Dr. med.
Wie fast alle meine ärztlichen Kollegen war ich Laie in Sachen Ernährung. Beinahe
schäme ich mich für eine Medizin, die ich erlernt habe, ohne einen Hauch von jenem
Ernährungswissen zu erfahren, auf dem die einfachste und effektivste Vorbeugung der
meisten heutigen Krankheiten beruhen könnte.
Quelle: M. L. Moeller: Gesundheit ist essbar,
Goldmann-Taschenbuch, S. 9+25
Professor für Biologe, Fachgebiet: "Nitratassimilation"
Eine wesentliche Erkenntnis aus zehn Jahren Waldschadensforschung ist, dass die
atmosphärischen Einträge an Stickstoff und insbesondere an Ammonium-Stickstoff, der in
erster Linie aus der Landwirtschaft stammt, vermindert werden müssen.
Quelle: Spektrum der Wissenschaft, Januar 1994, Seite 53
dt. Schriftsteller
Ich war im Garten, wo sie all die Tiere Gefangen halten; glücklich schienen viele, in
heitern Zwingern treibend muntre Spiele. Doch andre hatten Augen, tote, stiere! Ein
Silberfuchs, ein wunderzierlich Wesen, Besah mich unentwegt mit stillen Blicken; Er schien
so klug sich in sein Los zu schicken; Doch konnte ich in seinem Innern lesen. Und andre
sah ich mit verwandten Mienen, Und andre rastlos hinter starren Gittern... Von wunder
Liebe fühlt' ich mich erzittern, Und meine Seele wurde eins mit ihnen.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt.
Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten
müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.
Quelle: C. A. Skriver: Die Lebensweise Jesu und der ersten
Christen, S. 137
Philosoph aus Göttingen
Es ist der untrüglichste Massstab für die Redlichkeit des Geistes einer Gesellschaft, wie weit sie die Rechte der Tiere anerkennt. Denn während die Menschen sich nötigenfalls, wo sie als einzelne zu schwach sind, um ihre Rechte wahrzunehmen, durch Koalition, vermittelst der Sprache, zu allmählicher Erzwingung ihrer Rechte zusammenschliessen können, ist die Möglichkeit solcher Selbsthilfe den Tieren versagt, und es bleibt daher allein der Gerechtigkeit der Menschen überlassen, wie weit diese von sich aus die Rechte der Tiere achten wollen.
Pianistin
Der Vegetarismus ist mir seit Jahrzehnten ein inneres Anliegen, und ich halte ihn für
die naturgemässe Lebensweise des Menschen [...] Es ist mir unbegreiflich, dass nicht
jeder Tierfreund zugleich Vegetarier ist.
Quelle: Selbstbiographie: "Erinnerungen und
Betrachtungen", Aschaffenburg 1957
deutscher Philosoph
Die Vernunft beginnt bereits in der Küche.
Quelle: M.L. Moeller: Gesundheit ist essbar, Golmann,
1991, S. 29
Alle antike Philosophie war auf Simplizität des Lebens gerichtet und lehrte eine gewisse Bedürfnislosigkeit. In diesem Betracht haben die wenigen philosophischen Vegetarier mehr für die Menschen geleistet als alle neuen Philosophen, und solange die Philosophen nicht den Mut gewinnen, eine ganz veränderte Lebensweise zu suchen und durch ihr Beispiel aufzuzeigen, ist es nichts mit ihnen.
dt. Schauspielerin und Fernsehmoderatorin.
Ich trage keine Pelzmäntel, weil ich nicht will, dass meinetwegen Tiere sterben müssen. Also ist es nur konsequent, dass ich auch kein Fleisch esse.
Derselbe anerzogene Geisteshochmut, der die meisten Menschen unfähig macht, das geistige Tierleben zu erkennen, blendet die meisten Erzieher gegen die Regungen göttlichen Geistes in den Kindern.
Publ. Ovidius N.; röm. Philosoph, Dichter
Das Zeitalter welches wir das Goldene benannt haben, war gesegnet mit den Früchten der
Bäume und mit den Kräutern, welche die Erde hervorbringt, und der Mund der Menschen
wurde nicht mit Blut befleckt. Damals bewegten die Vögel ihre Schwingen sicher in den
Lüften, und der Hase durchstreifte das freie Feld ohne Furcht. Damals wurde der Fisch
nicht das arglose Opfer des Menschen. Jeder Ort war ohne Verrat; keine Ungerechtigkeit
herrschte - alles war von Friede erfüllt. In späteren Zeitaltern schmähte und
verachtete ein Unheilstifter diese reine einfache Nahrung und versenkte in seinen
gefrässigen Wanst Speisen, die von Leichnamen herrühren. Damit öffnete er zugleich der
Schlechtigkeit den Weg.
Quelle: H. Baumgardt: Vegetarismus gestern und heute,
Waldthausen Verlag, 1988
russischer Schriftsteller
Wer die Wahrheit sucht, muss allein bleiben und mit all denen brechen, die sie nicht
genügend lieben.
Quelle: Bruker, Dr. M.: Zucker, Zucker - Krank durch
Fabrikzucker, emu, S. 17
deutscher Dichter
Gerechter Gott! Aus wie vielen Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine einzige Festminute für seine Zunge zusammen!
Schriftsteller
Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam.
Erfinder der engl. Stenographie
Ein Grund für den Vegetarismus sollte mehr, als gewöhnlich geschieht, herangezogen
werden. Ich meine den Appell an das sittliche Bewusstsein, dass wir nicht durch
Stellvertreter tun lassen dürfen, was wir nicht selbst tun würden. Ich habe kein
sittliches Bedenken dagegen, meine Stiefel zu reinigen, meinen Tisch abzustauben oder auch
mein Büro auszufegen. Mein Gefühl würde nicht verletzt werden durch Verrichtung dieser
und hundert anderer Handarbeiten. Aber ich könnte keinen Ochsen niederschlagen, kein
Schaf, besonders kein Lamm schlachten, keinem Geflügel den Hals umdrehen. Wenn ich das
nicht tun kann, ohne meine besten Gefühle zu verletzen, so lehne ich es ab, eine andere
Person es für mich tun zu lassen mit Verletzung ihrer Gefühle. Wenn kein anderer Grund
zugunsten unserer Vereinigung spräche, so würde dieser eine genügen, um mich zur
Annahme der fleischlosen Diät zu bestimmen. Sir Isaac Pitman 1875 an die Vegetarian
Society Manchester.
Quelle: W. Brockhaus: Das Recht der Tiere in der
Zivilisation, Hirthammer, S.9
griech. Philosoph und Schriftsteller
Niemals sollen die Menschen so weit sich vergessen und die lebende Kreatur behandeln wie alte Schuhe und abgenützte tote Geräte, die sie fortwerfen mögen, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind. Wir sollen es nicht tun, und uns niemals bei alten lebendigen Wesen nach dem Nutzen fragen, den sie nur schwach oder gar nicht mehr haben. Wir sollen sie behalten, und sei es auch nur, um daraus Barmherzigkeit gegen Menschen zu lernen. Ich würde kein altes Pferd und keinen alten Ochsen, der sich einmal für mich geplagt hat, verkaufen können...
Für ein kleines Stücklein Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele sowie Sonnenlicht
und Lebenszeit, wozu sie doch entstanden und von Natur aus da sind.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. Es handelt sich gewiss nicht um Löwen und Wölfe, die wir zum Selbstschutz essen - im Gegenteil, diesen Tieren schenken wir gar keine Beachtung; vielmehr schlachten wir harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns onehin nichts anhaben könnten. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Wenn ihr nun behaupten wollt, dass die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt - jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils.
Je würdiger ein Volk ist, umso edler verhält es sich gegen Schwächere, ritterlicher
gegen Frauen, barmherziger gegen Tiere.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
kath. Theologieprofessor
Nicht eine milde Form der Schlachtung, sondern ihre Beseitigung soll man anstreben. Je
mehr man das Schlachten 'human' zu gestalten sucht, desto mehr stärke man die Sache der
Metzgerei selbst. Ein wirklich konsequenter Standpunkt des Tierschutzes wird erst dann
gewonnen sein, wenn die Menschheit sich entschlossen haben wird, das Töten und Essen der
Tiere aufzugeben.
Quelle: C. A. Skriver: Die Lebensweise Jesu und der ersten
Christen, S. 137
griech. Philosoph und Mathematiker
Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.
Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat - wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?
Heute sehen wir nichts mehr vom qualvollen Leben und Sterben des Schlachtviehs. Das
geht automatisch vor sich. Eben noch ein Tier, im nächsten Augenblick schon zerteiltes
Fleisch: unsre Nahrung. Unsre Art von Kannibalismus.
Quelle: Drewermann, E.: Über die Unsterblichkeit der
Tiere, Walter-Verl., S.12
Es ist die Anonymität unserer Tieropfer, die uns Taub macht für ihre Schreie.
Quelle: Drewermann, E.: Über die Unsterblichkeit der
Tiere, Walter-Verl., S.14
Es wird lange dauern, bis die Menschheit begriffen hat, dass nicht nur die Völker der
Erde ein Volk sind, sondern dass Menschen, Pflanzen und Tiere zusammen ´Reich Gottes´
sind und dass das Schicksal des einen Bereichs auch das Schicksal des andern ist.
Quelle: Drewermann, E.: Über die Unsterblichkeit der
Tiere, Walter-Verl., S.14
franz. Dichter; Nobelpreis 1915
Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selber leidet?
Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du, Das Tier hat Freude und Schmerz wie du, Das
Tier hat einen Hang zum Streben wie du, Das Tier hat ein Recht zu leben wie du.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
dt. Schriftsteller
Es denkt der Mensch, zufrieden froh: Ich bin kein Schlächter, blutig roh; doch da der
Mensch kein Wurstverächter, so trägt die Mitschuld er am Schlächter.
Quelle: Skriver, C. A.,Adam wer bist und was isst Du?,
1981, ISBN3-923504-05-5
frz.-schweizer. Philosoph, Pädagoge, Schriftsteller u. Musikwissenschaftler
Ein Beweis, dass der Geschmack für Fleischkost dem Menschen nicht natürlich ist,
liegt auch darin, dass die Kinder eine Abneigung gegen solche Speisen haben und den
pflanzlichen Nahrungsmitteln den Vorzug geben, wie Milchspeisen, Gebäck, Obst und
dergleichen. Es ist höchst wichtig, diesen ursprünglichen und natürlichen Geschmack
nicht zu verderben, und die Kinder nicht zu Fleischessern zu machen. Denn wie man auch die
Tatsachen erklären möge, so ist es doch gewiss, dass die starken Fleischesser im
allgemeinen grausamer und wilder sind als andere Menschen.
Quelle: in seinem 2. Buch seines Erziehungsromans
"Emile"
Autor von Queen Mab
Bei allem was heilig ist in unseren Hoffnungen für das Menschengeschlecht beschwöre
ich diejenigen, welche die Wohlfahrt der Menschheit wünschen und die Wahrheit lieben, die
vegetarischen Lehren unbefangen zu prüfen. Vorrede zu "Queen Mab"
Quelle: W. Brockhaus: Das Recht der Tiere in der
Zivilisation, Hirthammer, S.9
Christen verkünden die Erlösung von der Angst. Können sie das, wenn sie selber
nichts tun zur Erlösung der anderen Wesen aus der grauenhaften Angst vor den Menschen?
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XIX
deutscher Philosoph
Das Mitleid ist die Grundlage der Moral.
Ein anderer, nicht wegzuerklärender und seine heillosen Folgen täglich
manifestierender Grundfehler des Christentums ist, dass es widernatürlicherweise den
Menschen losgerissen hat von der Tierwelt, welcher er doch wesentlich angehört, und ihn
nur ganz allein gelten lassen will, die Tiere geradezu als Sachen betrachtend. Die
bedeutende Rolle, welche im Brahmanismus und Buddhaismus durchweg die Tiere spielen,
verglichen mit der totalen Nullität im Christentum, bricht diesem letzteren den Stab; so
sehr man auch an solche Absurdität in Europa gewöhnt sein mag.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.
Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.
Die christliche Moral hat ihre Vorschriften ganz auf den Menschen beschränkt, die gesamte Tierwelt rechtlos gelassen. Man sehe nur, wie unser christliche Pöbel gegen die Tiere verfährt, sie völlig zwecklos und lachend tötet, oder verstümmelt, oder martert, seine Pferde im Alter bis aufs äusserste anstrengt, um das letzte Mark aus ihren armen Knochen zu arbeiten, bis sie unter seinen Streichen erliegen. Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde und die Tiere ihre geplagten Seelen.
amerik. Politiker
Ideale sind wie Sterne: man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich nach ihnen orientieren.
Tierschützer, Pazifist, Autor.
Es ist also ein ganz unberechtigter Vorwurf, dass der Vegetarier nicht konsequent seine
sittlichen Grundsätze befolge, wenn er nicht auch die Pflanzenvernichtung vermeide, also
nicht verhungere um kein fremdes Leben zu zerstören. Dagegen handeln die Menschen, die
das Verzehren von Tierleichen deshalb für berechtigt erklären, weil auch die Pflanze ein
beseeltes und empfindendes Wesen sei, inkonsequent, wenn sie nicht auch das
Menschenfleischessen für berechtigt erklären.
Quelle: M. Schwantje: Gesammelte Werke Band 1
(Vegetarismus), S. 64, F.Hirtha.
Auch wenn wir gar nicht hoffen könnten, dass jemals alle Menschen zur vegetarischen Lebensweise übergehen werden, hätte niemand deswegen das Recht, Fleisch zu essen. Ein Unrecht bleibt auch dann ein Unrecht, wenn alle es verüben.
Ich sage ja nicht, dass jeder Mensch, der vegetarisch lebt, gerecht sei, sondern, dass jeder der nicht vegetarisch lebt, dadurch ungerecht handelt.
Es zeugt von Heuchelei, wenn ein Fleischesser mit Verachtung auf die Schlachter
hinabblickt; denn der Mensch ist nicht nur verantwortlich für die Handlungen, die er
selbst ausführt, sondern auch für die Handlungen, die er von andern ausführen lässt.
Quelle: M. Schwantje: Gesammelte Werke Band 1
(Vegetarismus), S. 83, F.Hirtha.
Theologe und Missionsarzt; Friedensnobelpreis 1952
Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.
Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden , die es erduldet, uns alle an.
Meine Ansicht ist, dass wir, die für die Schonung der Tiere eintreten, ganz dem
Fleischgenuss entsagen, und auch gegen ihn reden. So mache ich es selber. Und damit kommen
so manche dazu, auf das Problem, das so spät aufgestellt wurde, aufmerksam zu werden.
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XIX
Ich gebe mir darüber Rechenschaft, dass die Gewohnheit, Fleisch zu essen, nicht mit
erhabenen Gefühlen in Uebereinstimmung steht.
Quelle: C. A. Skriver: Die Lebensweise Jesu und der ersten
Christen, S. 136
Gerade bei Dickdarmkrebs und hormonabhängigen Tumoren (Brustkrebs, Prostatakrebs) liegt die Ursache oft darin, dass anstelle von Faserstoffen zuviel Fett eingenommen wird. In Getreide, Gemüsen und Früchten hält die Natur Schutzstoffe bereit: Aller Wahrscheinlichkeit nach geht von (pflanzlichen) Nahrungsfasern eine krebshemmende Wirkung aus.
irischer Dramatiker; Nobelpreis 1950
Wenn der Mensch den Tiger umbringen will, nennt man das Sport. Wenn der Tiger den Menschen umbringen will, nennt man das Bestialität.
Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht!
jüdisch-amerik. Schriftsteller; Nobelpreis 1978, emigrierte 1935 in die USA.
Wir sind alle Gottes Geschöpfe - dass wir um Gnade und Gerechtigkeit beten, während wir weiterfahren, das Fleisch der Tiere zu essen, die um unseretwillen geschlachtet wurden, ist unvereinbar.
Ich würde fortfahren, vegetarisch zu leben, selbst wenn die ganze Welt begänne, Fleisch zu essen. Dies ist mein Protest gegen den Zustand der Welt. Atomkraft, Hungersnöte, Grausamkeit - wir müssen Schritte dagegen unternehmen. Vegetarismus ist mein Schritt. Und ich glaube, es ist ein sehr wichtiger.
Es wird oft gesagt, dass die Menschen schon immer Fleisch gegessen hätten, als ob dies
eine Rechtfertigung wäre dies weiterhin zu tun. Gemäss dieser Logik dürften wir nicht
versuchen, Menschen daran zu hindern andere Menschen umzubringen, da dies auch schon seit
je her getan wurde.
Quelle: John Robbins: Diet for a new Ameriva, S. 203
Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.
Quelle: H. Kaplan: Leichenschmaus, Rowohlt-Verlag, S. 15,
31 und 104
Begründer der Anthroposophie
Es gibt Tiere, die kein Fleisch fressen, z.B. unsere Kühe. Wenn wir das Experiment
machen könnten, eine Ochsenherde mit Fleisch zu füttern, so würden die Ochsen
verrückt.
Quelle: Vortrag von 13.1.1923 am Goetheanum in Dornach
R. Steiners Entgegnung auf die Frage warum er kein Fleisch isst: "Essen Sie gerne
Hunde- oder Katzenfleisch?" "Ganz gewiss nicht." "Sehen Sie und mich
ekelt auch das Fleisch von anderen Tieren."
Quelle: Der Vegetarier, 5 / 1987
Seiner Nahrung aus der Pflanzenwelt verdankt der Mensch, dass er hinaufblicken kann zu
den grossen Zusammenhängen der Dinge, die aus den engen Grenzen des persönlichen Seins
entspringen... Überall, wo der Mensch frei und unbekümmert aus den grossen
Gesichtspunkten heraus Leben und Denken regelt, da verdankt er diesen Überblick seiner
Nahrungsbeziehung zur Pflanzenwelt... Der Fortschritt wird darin bestehen, sich in der
tierischen Nahrung zu beschränken auf dasjenige, was noch nicht von Leidenschaften
durchglüht ist, wie Milch. Die Pflanzennahrung wird einen immer weiteren Raum einnehmen
in der menschlichen Nahrung.
Quelle: Steiner, R., Naturgrundlagen der Ernährung,
Stuttgart 1981, S. 78/77
Es wird vielen Leuten lächerlich sein, und manchen frommen Christen ärgerlich, dass wir auf einen Hund so viel Rücksicht nehmen.
Frau von Gustav Struve, Vorkämpferin für Vegetarismus, Freistaatlichkeit und
Liberalität
[Ich kann mir] einen freien Staat, einen Staat reiner Menschlichkeit, ein Paradies auf
Erden nicht denken mit Fleischspeisen [...] mit blutigen Leckerbissen und nach
Fleischspeisen lüsternen Menschen.
Quelle: Vegetarische Warte, 60. Jg., März 1927, S.67
Gleich weisst du, wie's einer meint mit der Welt, sieh nur, wie er seine Tiere hält!
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Pazifistin; Friedensnobelpreis 1905
Der Tod an sich ist nichts Furchtbares, nichts Höllenhaftes - wohl aber ist dies die
Todesangst und die physische Qual. Dass bei der Tötung der Tiere diese beiden dem Opfer
tunlichst zu ersparen seien, darüber ist doch kein gesitteter Mensch im Zweifel. Meiner
Überzeugung nach wird auch einst die Zeit kommen wo niemand sich wird mit Leichen nähren
wollen, wo niemand mehr sich zum Schlächterhandwerk bereit finden wird. Wie viele unter
uns gibt es schon jetzt, die niemals Fleisch ässen, wenn sie selber das Messer in die
Kehle der betreffenden Tiere stossen müssten!
Quelle: Hammer, Dokumente des Vegetarismus, Leipzig 1912,
Bd 2, S.28
Meiner Überzeugung nach wird auch einst die Zeit kommen, wo niemand sich wird mit
Leichen ernähren wollen, wo niemand mehr sich zum Schlächterhandwerk bereit finden wird.
Wie viele unter uns gibt es schon jetzt, die niemals Fleisch ässen, wenn sie selber das
Messer in die Kehle der betreffenden Tiere stossen müsstem!
Quelle: C. A. Skriver: Die Lebensweise Jesu und der ersten
Christen, S. 137
Von hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen müssten, das sie verzehren.
Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er ausser Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt - der hat wohl Nerven, aber - Herz hat er nicht.
Erfinder, z.B. Fernsteuerung, Radio, Mehrphasenwechselstromnetz, Wechselstrommotoren
Dem Anbau von Gemüse ist sicherlich der Vorzug zu geben, und ich denke, dass die
vegetarische Lebensweise eine empfehlenswerte Abweichung von den bestehenden barbarischen
Gewohnheiten ist. ... Viele Rassen, die fast ausschliesslich von Gemüse leben, weisen
eine hervorragende Körperverfassung und Stärke auf. ... In Hinsicht auf diese Tatsachen
sollte jede Anstrengung unternommen werden, das mutwillige und grausame Schlachten von
Tieren zu beenden, das unsere moralischen Werte zerstören muss. ... Es scheint keine
philosophische Notwendigkeit für Nahrungsmittel zu geben. Wir können uns organisierte
Wesen vorstellen, die ohne Nahrung leben und die gesamte Energie, die sie zur Ausübung
ihrer Lebensfunktionen benötigen, aus der Umgebung beziehen.
Quelle: Franz Ferzak: Nikola Tesla, Seite 115
US-Schriftsteller
Ich hege keinen Zweifel darüber, dass es ein Schicksal des Menschengeschlechts ist, im Verlaufe seiner allmählichen Entwicklung das Essen von Tieren hinter sich zu lassen, genauso wie die wilden Naturvölker aufgehört haben, sich gegenseitig aufzuessen, nachdem sie in Kontakt mit zivilisierteren gekommen waren.
Humanist, Autor (u.a. "Krieg und Frieden")
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.
Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste,
wovon er sich abwenden muss, die Fleischnahrung, weil sie eine dem sittlichen Gefühl
widersprechende Tat, das Morden, erfordet.
Quelle: Skriver, C. A.,Adam wer bist und was isst Du?,
1981, S. 14
Der Mensch kann leben und gesund sein, ohne dass er zu seiner Ernährung Tiere tötet.
Wenn er also Fleisch isst, so ist er mitschuldig am Morde von Tieren, nur um seinen
Geschmack zu schmeicheln. So zu handeln, ist unmoralisch. Das ist so einfach und
unzweifelhaft, dass es unmöglich ist, nicht beizustimmen. Aber weil die Mehrzahl noch am
Fleischgenuss hängt, so halten ihn die Menschen für gerechtfertigt und sagen lachend:
'Ein Stück Beefsteak ist aber doch eine schöne Sache, und ich werde es heute mit
Vergnügen zu Mittag essen.'
Quelle: Tolstoi, Leo: Du sollst nicht töten.
Fleischessen ist ein Überbleibsel der grössten Rohheit; der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der Aufklärung.
Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste,
wovon er sich abwenden muss, die Fleischnahrung: denn abgesehen von der Aufregung der
Leidenschaften, die durch diese Nahrung verursacht wird, ist dieselbe ganz einfach
unsittlich, weil sie eine dem sittlichen Gefühl wiedersprechende Tat, das
Morden,erfordert.
Quelle: C. A. Skriver: Die Lebensweise Jesu und der ersten
Christen, S. 136
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut ; Kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser ; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht - Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst - Darauf kommt alles an.
Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass sie ihre Gewohnheiten ändern.
Quelle: M.L. Moeller: Gesundheit ist essbar, Golmann,
1991, S. 85
Das Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine
Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem
Egoismus und erweitert dadurch die moralische Befriedigung seines Lebens.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Hab Achtung vor jedwedem Leben, Das dir in deine Hand gegeben! Und mag es noch so bescheiden sein! Das grösste Geheimnis schliesst es doch ein! Das schwächste Tierlein, die kleinste Pflanze Deutet aufs wunderbare Ganze!
Niemand begeht einen grösseren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er wenig
tun könnte.
Quelle: GEO, Nr. 3 März 1990, Seite 78, von Edmund Burke
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung beiträgt, ist er selbst ein
Teil des Problems.
Quelle: Indianisches Sprichwort
Wer Unrecht schweigend hinnimmt, macht sich mitschuldig.
Quelle: Bruker, Dr. M.: Zucker, Zucker - Krank durch
Fabrikzucker, emu, S. 16
Vegetarier sind die konsequentesten Tierschützer.
In grausamen Experimenten zu Messinstrumenten degradiert, als Nutztier zur Maschine
entstellt, als Haustier krankgezüchtet und einbetoniert, als Wildtier von der Ausrottung
bedroht und als Denkmal seiner selbst in Zoos ausgestellt - das ist das Schicksal, das wir
den Tieren dieser Erde bereitet haben.
Quelle: Walden, Sina und Bulla Gisela: Endzeit für Tiere,
Hamburg 1984
Vegetarismus ist Liebe zu Tier und Mensch
Jemand der hilflose Tiere tötet, um die zeitweiligen Launen des Körpers zu
befriedigen, weiss nicht, dass er im nächsten Leben leiden wird, denn solch ein
sündvoller Schurke wird in eine höllische Lage versetzt und muss dadurch für seine
Handlungen büssen.
Quelle: Srimad-Bhagavatam, 10.10.10 (Teil der Vedischen
Schriften)
Man sollte Tiere wie Rehe, Kamele, Esel, Affen, Mäuse, Schlangen, Vögel und Fliegen
genauso behandeln wie den eigenen Sohn. Wie wenig Unterschied besteht doch im Grunde
zwischen Kindern und diesen unschuldigen Tieren.
Quelle: Srimad-Bhagavatam, 7.14.9 (Teil der Vedischen
Schriften)
Be-Denkliches zu menschlicher Angst und Not: Nichts fürchten die Menschen so sehr wie ihren Tod, aber nichts üben sie mehr, als das Töten von Mensch und Tier.
Das Feuer der Wahrheit kann niemand löschen; aber mit dem Panzer der Torheit kann man sich eine Weile vor seiner Hitze schützen.
Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier und erwacht im Menschen.
Was streiten wir denn über den Verstand! Ist denn Verstand beim Menschen das Höchste?
Wie im Menschen, so ist im Tier das Gemüt das Wesentliche, das Treibende und die starke
Wur- zel dessen, was in ihm an Geistigkeit erblühen kann. Darum wird auch jeder, der das
Geistige im Tier mit der Analytik des Verstandes zu erklären versucht, in seiner Rechnung
zuletzt immer ein paar unbekannte Grössen vorfinden. Denn was aus dem Gemüt kommt, kann
nur mit dem Gemüt erfasst, ergründet und - erwidert werden.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Wenn ein edler Hund einen Menschen unversöhnlich hasst, so ist das immer ein
bedenkliches Zeichen. Die Hunde fühlen, so wie die Kinder, die feinsten Gegensätze
zwischen äusserer Gestalt und innerem Wesen heraus. Ein hoch entwickelter Hund ist mit
seinem Herrn völlig eins, er fühlt für ihn und hasst den Feind des Herrn, auch den
heimlichen.
Quelle: Günther Schwab: Geliebtes Tier - Zitate über das
Tier..., W.Ennsthaler
Übrigens hat man, wenn man es zeitenweis bei den Menschen nicht mehr aushält, die Tiere.
franz. Aufklärungsphilosoph und Schriftsteller
Gewiss ist es, dass dieses scheussliche Blutbad, welches unaufhörlich in unseren
Schlachthäusern und Küchen stattfindet, uns nicht mehr als ein Übel erscheint, im
Gegenteil betrachten wir diese Scheusslichkeiten, welche oft pestilenzialisch wirken, als
einen Segen des Herrn und danken ihm in unseren Gebeten für unsere Mördereien. Kann es
denn aber etwas Abscheulicheres geben, als sich beständig von Leichenfleisch zu
ernähren?
Quelle: Der Vegetarier, Nr.3 1988
Komponist
War uns der Anblick des den Göttern geopferten Stieres ein Greuel geworden, so wir nun
in sauberen von Wasser durchspülten Schlachthäusern ein tägliches Blutbad der Beachtung
aller derer entzogen die beim Mittagsmal sich die bis zur Unkenntlichkeit hergerichteten
Leichenteile ermordeter Haustiere wohlschmecken lassen sollen. Es sollte uns fortan nur
daran gelegen sein, der Religion des Mitleidens, den Bekennern des Nützlichkeitsdogmas
zum Trotz, einen kräftigen Boden zu neuer Pflege bei uns gewinnen zu lassen.
Quelle: C. A. Skriver: Die Lebensweise Jesu und der ersten
Christen, S. 136
Ich weiss nicht, wie der Liebe Gott einmal mein Lebenswerk bewerten wird. In den letzten Wochen habe ich über fünfzig Partiturseiten vom Parsifal geschrieben und drei jungen Hunden das Leben gerettet. Warten wir ab, was gewichtiger auf die Waagschale drücken wird.
Was erwarten wir denn von einer Religion, wenn wir das Mitleid mit den Tieren
ausschliessen?
Quelle: C. A. Skriver: Stephanus, ISBN 3-88080-016-2, S.
XXIII
Schriftstellerin
Als wir eines Tages über Freiheit und Gerechtigkeit sprachen, sassen wir gerade bei Steaks. Ich esse Elend, dachte ich mir, als ich den ersten Bissen zu mir nahm. Und spuckte ihn aus.
Das christliche Gewissen kann sich mit der Nichtanwendung des 5. Gebotes auf die
Schlachttiere nicht zufriedengeben. Wer einmal ein Schlachthaus besichtigt hat, pflegt von
dem Gesehenen mehr oder weniger schockiert und angwidert zu sein. Fast jeder kommt zu der
Ansicht, dass brutale Erschlagen von Tieren, die man zuerst herangezogen und gemästet
hat, um sie schliesslich aufzufressen, der heutigen Menschheit und speziell des
Christentums unwürdig ist
Quelle: C. A. Skriver: Die Lebensweise Jesu und der ersten
Christen, S. 137
Leiter des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie
Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich gross wie die der des
gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel
einbeziehen.
Quelle: Rifkin: Imperium der Rinder, Campus, S. 12
Eine vollständige Religion wird die Liebe zum Mitgeschöpf mit umfassen müssen.
Die Ansicht, das Tier habe keine Seele, schwindet in den nördlichen Ländern zum Glück immer mehr, und wenn daraus auch noch nicht die notwendige Folgerung gezogen wird, so ist der Zustand doch schon als ein Fortschritt zu begrüssen.
Nicht Grausamkeit und Bösartigkeit verursachen den millionenfachen Aufschrei der gequälten Kreatur, menschliche Unwissenheit und Gleichgültigkeit rufen ihn hervor. Darum muss der Kampf für das Tier, soll er wirksam sein, gegen diese Feinde im Biedermannsrock geführt werden.
Fleischreiche Ernährung trägt zu den häufigsten Todesursachen, nämlich
Herzkrankheiten, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten bei.
Quelle: Zur Lage der Welt 1992, Fischer Taschenbuch 11327,
S. 80-81
Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen übermässigen Fleischverzehr rühren
grossenteils aus dem her, was Ernährungswissenschaftler als das ´grosse Eiweissfiasko´
bezeichnen - der irrtümliche Glaube der Menschen im Westen, sie müssten grosse Mengen an
Eiweiss verzehren.
Quelle: Zur Lage der Welt 1992, Fischer Taschenbuch 11327,
S. 94
Der hohe Fleischverbrauch kostet auch Menschenleben. Wer viel Fleisch isst, wird
anfälliger für Wohlstandskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, die zu den
verbreitesten Todesursachen in den Industrieländern zählen.
Quelle: A. Durning: Zeitbombe Viehwirtschaft,
Wochenschau-Verlag, S. 6
CH-Nationalrat, Buchautor: "Die Schweiz wäscht weisser", etc.
Warum ich Vegetarier geworden bin? Aus vielen Gründen: einmal war ich krank, und die
neue Diät hat mich geheilt. Daher behalte ich sie. Zweitens: Die weltweite Getreideernte
ist rund 2 Milliarden Tonnen pro Jahr. Über 500 000 werden dem Vieh der reichen Nationen
verfüttert - während in den 122 Ländern der Dritten Welt (wo 3,8 der 5 Milliarden
Menschen unseres Planeten wohnen) pro Tag nach UNO-Statistik 43000 Kinder am Hunger
sterben. Diesen fürchterlichen Massenmord will ich nicht mehr mitmachen: kein Fleisch zu
essen ist ein minimaler Anfang.
Quelle: Persönlicher Brief an Armin Risi
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