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Nach dem heutigen Stand des Wissens besitzt der Mond folgende nachgewiesene Einwirkungen:
Gezeitenwirkungen: Durch die Gravitationskräfte der Sonne (ca. 1/3) und des Mondes (ca. 2/3) und durch die tägliche Umdrehung der Erde bedingt, heben und senken sich sowohl die Wassermassen der Ozeane (Meeresgezeiten) als auch die Kontinentalkrusten (Landgezeiten) im Durchschnitt zweimal täglich.
Einflüsse auf den Lebensrhythmus des Menschen: Nach Aussagen zahlreicher Mediziner, Psychiater, Psychologen und Naturwissenschaftler fand man unter anderem folgende Auffälligkeiten:
Einflüsse auf die Lebewesen: Es gibt eine Reihe von Lebewesen, welche ihren Lebens- und/oder Fortpflanzungsrhythmus streng nach den Mondphasen ausrichten:
Keine meßbaren Einflüsse des Mondes auf das Wetter und Klima: Die Einflüsse des Mondes auf Wetter und Klima sind so minimal, daß sie vernachlässigt werden können; jedoch kann der Mond die Bildung von Kondensationskeimen fördern und steuert den kosmischen Staubeinfall um die Erde, d.h. es kann dadurch die Niederschlagsmenge vergrößert werden - wenn es regnet.
Brückenschlag von der Wissenschaft zum Mondglauben: Der Bereich zwischen den wissenschaftlich gesicherten Einflüssen des Mondes und dem eindeutigen Volksglauben ist oft sehr dünn und ein für die Wissenschaft oft sehr heikler Sprung ins Ungewisse. Der Volksglaube - oft ein Aberglaube - bewegt sich einerseits auf einem schmalen Pfad zwischen gesicherten und aufgrund diverser Erfahrungen akzeptierten Erkenntnissen, andererseits jedoch in einem breiten Feld blanken astrologisch-abergläubischen Unsinns, welcher jedoch im Volk so tief verwurzelt ist, daß er wohl noch eine lange Zeit existieren wird. Auf diesem schmalen Pfad zwischen realen Erkenntnissen und purem Aberglauben siedeln sich denn auch die unzähligen sympathetischen (eine geheimnisvolle Wirkung ausübenden) Regeln zum Mondglauben der Völker an (Bereiche wie Lebensabschnitte des Menschen, Körperpflege, Gesundheit, häusliche Tätigkeit, Betreuung der Haustiere, Holzen und Bauen, Garten und Feld usw.). Das Sympathiegesetz (gilt für den gesamtdeutschen und außerdeutschen Raum und ist zum Teil seit der Antike bekannt) hat allgemein folgenden Inhalt: >> Was wachsen und gedeihen, gut und groß werden und was irgendwie eine fruchtbare Weiterentwicklung gewinnen soll, muß beim zunehmenden Mond bis zur Vollendung seiner Fülle begonnen und getan werden; denn was gleichzeitig mit dem Wachstum eines so großen Himmelslichtes geschieht, geht leicht vonstatten; was aber vergehen, schwinden, verdorren, aussterben und ausgerottet werden soll, also die Vernichtung alles Widrigen und Bösen, hat beim abnehmenden Mond bis zu seinem völligen Verschwinden zu geschehen. <<
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