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Besonderheiten in den Regeln zum Mondglauben bei den Alemannen
Mondstände und Tierkreiszeichen bei den Alemannen: Im alemannischen Sprachraum (alemannische Sprache und Brauchtum finden wir heute noch in der deutschsprachigen Ostschweiz, in Liechtenstein, Vorarlberg, Baden-Württemberg (v.a. Südbaden), im bayrischen Schwaben (mit Allgäu) bis zum Lech sowie teilweise noch im Tiroler Lechtal und im Elsaß). Dort richten sich die Leute nach den Mondständen, d.h. sie kennen den über sich gehenden (= aufsteigenden) und den unter sich gehenden (= absteigenden) Mond und die dazugehörigen Tierkreiszeichen. Die Mondphasen sind dem Alemannen in den Mondregeln zwar auch bekannt, doch werden diese in den alemannischen Regeln zum Mondglauben eher selten erwähnt. Der über sich gehende Mond erstreckt sich dabei vom Beginn des Tierkreiszeichens Steinbock bis zum Ende des Sternzeichens Zwillinge. Der unter sich gehende Mond umfaßt den Bereich vom Beginn des Tierkreiszeichens Krebs bis zum Ende des Sternzeichens Schütze.
Historische Herkunft der Regeln zum Mondglauben der deutschsprachigen Völker: Die alemannischen Vorfahren (ein germanischer Volksstamm) waren astronomisch sehr erfahren und kannten - offenbar einzigartig im deutschsprachigen Raum; vermutlich auch durch Einflüsse astronomisch-astrologischer Kenntnisse aus dem Morgenland - den Rhythmus der auf- und absteigenden Mondbahn, welche wesentlich schwieriger zu erkennen ist als der Ablauf der Mondphasen; nach diesen Phasen (zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond, Neumond oder auch 1. Viertel bis letztes Viertel) und ebenfalls nach den Tierkreiszeichen schaut man vor allem bei den außeralemannischen deutschsprachigen Volksstämmen (Baiern, Franken, Hessen, Sachsen, Preußen u.a.). Analogien und Widersprüche bezüglich des Mondglaubens:
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